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History:

Diamanten faszinieren seit Ihrer Entdeckung die Betrachter und Eigentümer. Als Tränen der Götter verehrt oder als heilende Kräften besitzend, für andere als Symbol der Stärke und Unbesiegbarkeit, hat er seine lange Reise vom tiefsten Inneren der Erde an die Oberfläche gestartet, um uns in seinen Bann zu ziehen.
Der Mensch wird verzaubert, sobald er etwas in den Händen hält, was rar ist oder unerschwinglich scheint. Dazu zählen auch kostbare Juwelen, allen voran der Diamant. In seiner seltenen Schönheit drückt er das aus, was mit Worten unaussprechlich ist:
das einzigartige funkeln, der härteste, "unbesiegbare" aller Edelsteine, die Magie der inneren Leuchtkraft. Dies sind nur einige Superlativen, die auf den Diamant zu treffen.

Wir haben einen kurzen Ablauf mit Schwerpunkten zur Geschichte des Diamanten für Sie zusammengestellt:

Die ältesten Diamantenfunde werden aus Indien berichtet, angeblich bereits im 4. Jahrthundert v. Chr. Bereits damals sagte man Diamanten magische Wirkungen nach, weshalb man sie auch als Talismane nutzte. Diamanten waren auch bei den alten Römern bekannt und wurden sehr geschätzt.
Um 600 n. Chr. wurde der erste Diamant auf der indonesischen Insel Borneo gemeldet. Und obwohl Indien nun nicht mehr die einzige Quelle war, blieben die indonesischen Funde unbedeutend, da die Anzahl zu gering und der Transport zu den Handelsstädten zu weit war. Erst im 13. Jahrhundert entdeckte man, dass sich Diamanten bearbeiten lassen. Dies wurde jedoch in Indien abgelehnt, da die Steine dadurch angeblich ihre magischen Kräfte verlieren könnten.
(Mehr über die Kraft und Magie unter «Wieso machen Diamanten glücklich?» ↓)
Im 18. Jahrhundert erschöpften sich allmählich die indischen und indonesischen Minen.
Es wurden im Verlauf der Jahrhunderte weitere neue Fundorte entdeckt, wie Brasilien, Südafrika und Australien.
1876 eine mit Diamanten besetzte Steinkreissäge wird auf der Weltausstellung in Philadelphia erstmals einer breiten Öffentlichkeit gezeigt.
1910 der heutige Brillantschliff wird entwickelt. Die wohl bisher verführerischsten Arten, die Schönheit eines Diamanten hervorzuheben.
1955 wurde schließlich der erste Diamant künstlich hergestellt.
2011, Weltneuheit Luxury Refinish, eine Schweizer Manufaktur, entwickelte im Auftrag eine Methode, Diamanten auf verschiedene Untergründe zu applizieren.
Damit der Rohdiamant nichts von seiner natürlichen Schönheit und Energie verliert, wird seine Fundgrösse belassen.
Dabei handelt es sich nicht um Diamantenstaub, sondern um die kleinstmöglich naturbelassene Größe, welche noch als echter Rohdiamant bezeichnet wird.

Wieso machen Diamanten glücklich?

Naturdiamanten aktivieren unser Energiesystem für mehr Vitalität, Wohlbefinden und konkrete Leistungssteigerung im körperlichen und mentalen Bereich. Ein erhöhtes Energiepotenzial kann zu schnellerer Regeneration nach Belastung und einer erhöhten Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers führen - mit vergleichsweise geringem Aufwand und völlig frei von Nebenwirkungen. So können wir unserem Körper helfen, sich gegen Bedrohungen unserer Zeit zu wehren: Elektrosmog, Umwelt- und Nahrungsmittelgifte, vegetative und immunologische Erschöpfung.
Naturdiamant fördert unser körperliches Wohlbefinden, die Ausgewogenheit unserer Emotionen und die Klarheit unserer Gedanken. All dies gibt uns Energie, unsere eigene innere Stärke zu erkennen und sie zu unserem Wohl und dem Wohl unserer Mitmenschen zu nutzen.
Deshalb Energie, die glücklich macht!

Entstehung:

Diamanten bilden sich im Erdmantel unter hohem Druck und Temperaturen, typischerweise in einer Tiefe von etwa 150 Kilometern und bei Temperaturen von 1200 bis 1400 °C. Die Muttergesteine der Diamanten sind Erdmantelgesteine wie Peridotit und Eklogit. Gasreiche vulkanische Gesteine, so genannte Kimberlite oder Lamproite transportieren Bruchstücke des Erdmantels mit den enthaltenen Diamanten bei ihrer Eruption an die Erdoberfläche, wo sie in den Pipes, den vulkanischen Eruptivschloten, gefunden werden.
Die Transportgeschwindigkeiten aus der Tiefe werden auf wenige Stunden geschätzt, so dass aufgrund der Schnelligkeit keine Phasenumwandlung zu Graphit stattfindet. Die letzte Phase der Eruption erfolgt mit Überschallgeschwindigkeit. Diamanten sind Fremd- oder Xenokristalle in Kimberlit und Lamproit und in diesen Magmen chemisch nicht stabil. So kann man an natürlichen Diamanten immer Auflösungserscheinungen beobachten. Von ihren Vorkommen in Pipes können die Diamantkristalle durch natürliche Verwitterungsprozesse, bei denen sie aufgrund ihrer Härte intakt bleiben, abtransportiert werden, und reichern sich dann in Sedimentgesteinen an, die heute eine der Hauptquellen dieses Minerals darstellen. Solche Vorkommen nennt man alluvial. Insbesondere die besten, einschlussarmen Diamanten überstehen den Transport unbeschädigt, so dass alluviale Vorkommen besonders viele Diamanten von Edelsteinqualität enthalten.
Mikrodiamanten entstehen vor allem bei Meteoriteneinschlägen: Bei den dabei auftretenden hohen Temperaturen und Drücken wird irdischer Kohlenstoff so stark komprimiert, dass sich kleine Diamantkristalle und auch Lonsdaleiten bilden, die sich aus der Explosionswolke ablagern und noch heute in der Umgebung von Meteoritenkratern wie dem Barringer-Krater nachgewiesen werden können.
Mikrodiamanten kommen auch in Fundstücken von Eisenmeteoriten und ureilitischen Achondriten vor, wo sie vermutlich durch Schockereignisse aus Graphit gebildet wurden. Winzige Diamanten, wegen ihrer typischen Größe von nur einigen Nanometern oft Nanodiamanten genannt, kommen zudem in Form von präsolaren Mineralen in primitiven Meteoriten vor. Irdische Mikrodiamanten wurden zum Beispiel im Erzgebirge, in Griechenland und in Kasachstan gefunden. Die Vorkommen sind an Abschnitte der Erdkruste gebunden, die während einer Gebirgsbildung und Metamorphose unter große Drücke und Temperaturen gebracht wurden.